Mit Farben nach draußen

Die letzten Jahren spürte ich eine Routine bei meinen Mädchen (und wie bei den meisten anderen Kindern auch):

Je kälter es draußen wurde, desto mehr zogen sie sich zurück in unser Heim und fingen an zu basteln, zu malen und zu werkeln. Was für eine herrliche Zeit für neue Bastelprojekte! Sobald jedoch die Sonne länger draußen schien, je wärmer es wurde, schien ihre Motivation stark nachzulassen. Sie wollten verständlicherweise lieber nach draußen: Rad fahren, Planschbecken aufbauen und mit Freunden durch die Gärten streunern. Da habe ich mit meinen Malideen natürlich wenig Chancen…

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So habe ich eines Tages großes Malpapier auf unsere Terasse gelegt und dazu verschiedene Malutensilien bereit gelegt. Fingerfarbe, Wasserfarbe, dicke Stifte… Ich habe Pauline und Lotte noch nie so begeistert beim Malen beobachtet! Sie matschten mit ihren Händen durch die Farben und genossen einfach nur die Malzeit in der Sonne. Auch ich war sehr entspannt. Denn draußen auf der Wiese störten mich die Farbkleckse wenig. Daher kann ich nur raten: holt eure Malsachen raus und verlagert den Malbereich einfach mal nach draußen!

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Gras

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