Papiertüten-Spiel

Heute ist ein grauer und windiger und verregneter Novembertag und meine Mädels langweilen sich. Ich habe daraufhin mit ihnen ein kleines Spiel gebastelt, das ich schon in meiner Kindheit ausprobiert hatte. Dabei habe ich mich von dem Bastelbuch „Mit Pinsel, Farbe, Schere und Papier“ von Gisela Mühlenberg vom Ökotopia-Verlag inspirieren lassen.

Ich habe folgendes gebraucht:

  • buntes DinA4-Papier
  • Schnur
  • Schere und Klebe
  • Holzperlen
  • Zahnstocher

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Zuerst sucht sich jedes Kind ein Blatt Papier aus und faltet die untere Ecke des Blattes auf die gegenüberliegende Seite. Dadurch kann man die obere, kleiner Hälfte des Papiers abschneiden und erhält die Form eines Vierecks.

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Als zweiten Schritt falten wir das Viereck wieder zu einem Dreieck und legen die offene Spitze nach oben.

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Daraufhin wird die linke, untere Ecke auf die gegenüberliegende Seite geknickt.

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Danach wird das gefaltete Papier umgedreht und der Vorgang wiederholt sich.

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Nun werden die oberen Papierspitzen je auf eine Seite gebogen und mit Klebe fixiert.

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Sobald der Becher fertig ist, suchen sich die Mädels eine Holzperle und einen Faden aus.

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Der Bindfaden wird mit der Holzperle verknotet. Ein sehr kleines Loch wird in den unteren Teil der Papiertüte geschnitten, durch welches das andere Ende des Fadens gezogen wird. Dieses wird mit einem halben Zahnstocher befestigt, so dass der Faden nicht mehr aus der Tüte rutscht. Im ganzen sollte der Faden ca. 25 bis 30 cm Länge haben.

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Nun kann das Geschlickeitsspiel beginnen. Meine knapp Vierjährige hat es gleich mehrmals geschafft, die Holzperle in die Papiertüte mit einwenig Schwung zu werfen. Aber meine Sechsjährige ist bis jetzt erfolglos geblieben… Habt viel Spaß!

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